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Ein Ort der Geborgenheit

Mali / Straßenkinder

Die Kinder fanden im Straßenkinderzentrum Zuflucht und Geborgenheit. Die Kinder fanden im Straßenkinderzentrum Zuflucht und Geborgenheit. © Caritas Tirol

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Fortsetzung:

Joseph lebte bereits seit Monaten auf der Straße bevor er das erste Mal ins Tageszentrum kam. Anfangs erzählte er kaum etwas. Er setzte sich meist zur Trommel und spielte. Irgendwann begann er dem Betreuer Amadou seine Geschichte zu erzählen: wie sein Vater starb, seine Mutter krank wurde. Es gab nichts mehr zu essen. Er ging in die Stadt um Geld zu verdienen. Aber er fand keine Arbeit, wurde oft geprügelt und hatte immer Hunger. Josef konnte in das Heim für Buben ziehen, es wurde gerade ein Platz frei. Dort leben die Kinder wie in einer Familie, maximal ein Jahr lang. Es gibt einen gemeinsamen Tagesablauf, die Jüngeren besuchen die Schule, für die Älteren wird ein Ausbildungsplatz gesucht.  

Speziell für jene Burschen, die auf der Straße stark mit Drogen und/oder Kriminalität in Berührung gekommen sind, gibt es ein spezielles Heim am Land. Ein isoliertes Leben in der Natur soll ihnen helfen von ihrer Sucht und ihrem zerstörerischen Lebensrhythmus wegzukommen. In diesem Haus können sie eine landwirtschaftliche Ausbildung machen, die ihnen später hilft wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Und die gute Nachricht: Fast alle, die hierher kommen, schaffen es wieder zurück in ein "normales" Leben. 

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