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Satt und gesund,

Zentren für Ernährungssicherung und -beratung

Oumarou wird im Wiegesack gewogen.
Oumarou wird im Wiegesack gewogen. © Caritas Tirol/Niko Janovsky

Vor allem Kinder und Frauen kämpfen in der Sahelzone gegen den Hunger. Die Ernährungszentren in der Diözese Dori helfen. 

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Der kleine Oumarou lacht, als ihn Madame Gisèle abwiegt. Es macht ihm nichts aus, im Wiegesack in der Luft zu hängen. Er kennt das. Jeden Tag wird er im CREN in Djibo gewogen, einem der Zentren für Ernährungssicherung und -beratung für Kinder von null bis fünf Jahren. Jeden Tag hat er ein paar Gramm mehr. Oumarou ist sieben Monate alt und wiegt derzeit knappe fünf Kilo. Oumarou ist unterernährt. Im CREN wird er gemeinsam mit seiner Mutter und vielen anderen Kindern aufgepäppelt.

"Unterernährung ist eine weit verbreitete Plage. Die Menschen haben zu wenig Nahrungsmittel. Selbst stillende Frauen essen oft nur einmal am Tag. Viele Kinder überleben das nicht", erklärt Abbé Bertrand, Leiter der Caritas Dori, die die Zentren gemeinsam mit der Caritas Tirol betreiben. Sie sind Anlaufstellen für Frauen und Kinder in der Region. Bis zu 15 Kilometer gehen sie zu Fuß, um Hilfe zu bekommen. Frauen mit schwer unterernährten Kindern können bis zu einem Monat bleiben. In leichteren Fällen kommen die Frauen nur einmal die Woche, um ihr Kind zu wiegen und Zusatznahrung zu holen.

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