Recht auf Schule – Libanon

Auch nach fast 10 Jahren Krieg ist der Libanon das Land mit den meisten syrischen Flüchtlingen pro Kopf weltweit. Zudem beherbergt das Land ca. 250.000 asiatische und afrikanische ArbeitsmigrantInnen. Gemeinsam sind ihnen meist prekäre Lebens- und Wohnbedingungen und fehlender Zugang zu Bildung und medizinscher Versorgung. Ihrer Grundrechte beraubt und ohne Dokumente, ist das Beth Aleph Vorschul-Projekt oft die einzige Chance auf Bildung für ihre Kinder. Hier erhalten sie Fürsorge, Schutz und Frühförderung – mit hohem Qualitätsanspruch. Auch während pandemie-bedingtem Lockdown werden die Kinder und ihre Familien unterstützt und betreut, deren Situation sich durch die Mehrfachkrisen und nach der Explosion im Hafen von Beirut weiter verschärft hat.

Das "Haus des Alphabets" bietet den Kindern dieser verwundbaren Gruppen einen geschützten kindgerechten Raum, wo sie lernen, spielen und sich entfalten können. Ziel ist es, sie für das öffentliche Schulsystem fit zu machen, Perspektiven für ein chancenreiches Aufwachsen und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Je nach Alter besuchen die Kinder den Kinderhort, den Kindergarten oder die Vorschule. Die Zeit in Beth Aleph wird auch dazu genützt, die bürokratischen Hürden zu überwinden, also vor allem die fehlenden Dokumente zu organisieren, die für den weiteren Schulbesuch notwendig sind. Ohne diesen Zufluchtsort wären die Kinder tagsüber sich selbst überlassen, unbeaufsichtigt auf der Straße, ohne Chance auf Bildung und vielfachen Risiken ausgesetzt.


Über 100 Kinder armutsbetroffener und rechtloser afrikanischer und asiatischer ArbeitsmigrantInnen oder Flüchtlinge im Alter zwischen drei und sieben aus mehr als 10 Nationen mit denkbar schlechten Startbedingungen erhalten dank Beth Aleph eine gute Lebensbasis.

Helfen Sie Kindern in Not

Mit Ihrer dauerhaften Spende schenken Sie Kindern die Chance auf eine bessere Zukunft und ein kindgerechtes Aufwachsen.

Ein Projekt der Caritas Salzburg.